…und noch ein paar Bilder von der Gegend.
Lima:
Der Weg nach Cusco inkl. (Ayacucho, Huancayo, Ruinen der Wari):
Cusco und drumherum:
Ollantaytambo und Machu Picchu:
Medizin!:
…und noch ein paar Bilder von der Gegend.
Lima:
Der Weg nach Cusco inkl. (Ayacucho, Huancayo, Ruinen der Wari):
Cusco und drumherum:
Ollantaytambo und Machu Picchu:
Medizin!:
…in Peru.
Die letzten Wochen waren recht spannend, was ja bei einem Land wie Peru nicht anders zu erwarten ist. Ich habe mal wieder einiges an neuen Erfahrungen sammeln dürfen, viel gelernt und wirklich tolle Menschen kennen gelernt (thanks for all!!!). Obwohl ich mich tierisch auf Spanien freue, war die Zeit doch zu knapp. Morgen geht es also über Sao Paolo und London wieder gen Madrid.
Ich spar mir mal wieder die Kommentare zu den Bildern und unterteile sie lediglich in Land und Leute.
Um dem Chaos gerecht zu werden, hier erst einmal Teil I – die Leute. Die Fotos sind hauptsächlich in den Städten und da auf den Märken entstanden.
…was in den letzten Wochen passiert ist und wo ich gewesen bin, bräuchte ich warscheinlich ein paar Stunden. Daher lass ich einfach die Bilder für sich sprechen und wenn Ihr etwas genauer wissen wollt, schreibt mir einfach.
Nur soviel, ich hab dank meiner neuen Freunde viel gelernt in den letzten Wochen – meine ersten Spanischlektionen, viel über Pflanzen, etwas über Bauen mit Strom, Lehm und Kalk.
Ich hoffe, dass bleibt so.
Aber jetzt die Bilder:
Komposttoilettenbau in Valdepielagos:
El Hoyo de Pinares:
Granada ( traumhafte Stadt!!)
..und die Küste – Olive, Mandeln, Früchte etc. – alles wächst:
In Madrid war ich auch ein paar Tage aber da hatte ich keine Lust auf Fotos, ich hoffe, Ihr verzeiht mir das.
Jetzt bin ich aber erst einmal nach 16 Stunden Flug in Lima. Die nächsten Pix gibts also von hier.
Axé
…stehen wohl unter einem anderen Stern, als die in Deutschland.
Zumindest in Toledo kommen die einzigen „Krawalle“ von den Blaskapellen, die die Prozessionen mit getragener oder heroischer Musik begleiten. Vermummt sind sie hier zwar teilweise auch aber ich glaube, wenn sich in Berlin jemand zu Ostern mit diesem Kostüm zeigt, wird wohl nicht der christliche Gedanke im Vordergrund stehen. Die Tage in Toledo waren auf jeden Fall geprägt, von ein paar völlig neuen Eindrücken. Um mir die Prozessionen anzusehen, die alle so zwischen 20:00 und 3:00 Uhr stattfinden, hab ich mich eigentlich auch mehr Nachts in der Altstadt rumgetrieben. Daher sind die Fotos auch fast alle im Dunkeln aufgenommen. Leider hat es die letzten Tage viel geregnet, und so mussten die meisten der Heiligen auf Ihren Auslauf in diesem Jahr verzichten.
Neben all dem Oster-Hokus Pokus ist Toledo aber voll von Kirchen und Klöstern (von denen die Prozessionen ja ausgehen), Mochen und Synagogen und Kunsthandwerk (Schmuck, Keramik, Holzschnitzerei etc.).
Es war also eine lehrreiche Woche.
Achso, und wer auf Labyrinthe steht, wird hier im Paradies sein. Ich weiß nicht, wie oft ich mich in den letzten Tagen verlaufen habe (trotz Kompass).
..um den Querflug durch Frankreichs Süden zu beschreiben.
Erster Stop, Avignon. Avignon bekommt auf jeden Fall erst einmal 4 Sterne, da es ein wirkliches Wohlfühlpflaster ist. Obwohl überschaubar, lässt es sich ungemein entspannt stundenlang durch die vielen kleinen Gassen wandeln. Solltet Ihr in der Nähe sein (auch falls nicht), unbedingt anschauen, lohnt sich wirklich.
Ich gebe zu, in Avignon habe ich noch darüber nachgedacht, was ich eigentlich in Frankreich will. Um von der italienischen Mittelmeerküste nach Spanien zu kommen, muss man ja nicht zwangsläufig allzu viel Zeit in Frankreich verbringen. Meine Französischkenntnisse sind fast Null und die großen Sehenswürdigkeiten gingen mir auch nicht durch den Kopf.
Diese Meinung hat sich allerdings schlagartig geändert. Nach dem Entschluss, den Besuch in Lyon auf unbestimmte Zeit zu verschieben (die Capos haben aufgrund der Ferien nicht trainiert und die Foren im Netz warnen eigentlich alle davor, im Auto zu schlafen, da Lyon ein ähnliches Pflaster wie Frankfurt zu sein scheint), viel die Entscheidung kurzerhand auf einen Abstecher in die Dordogne. Für den Tipp bekommt Claudi 5 Sterne!
Ich glaub, ich bin vorher noch nie so durch die Geschichte geflogen. Angefangen beim Bestaunen des römischen Aquäduktes (Pont du Gard), habe ich neben 4000 Jahre alte Monolithen geschlafen, bin durch uralte Eichenwälder gewandelt und hab die alten Steinmauern, Chateaus und Dörfer auf mich wirken lassen. Sich die alten Siedlungen in und an den Steinwänden in der Dordogne anzusehen, ist wirklich atemberaubend und eine Tour durch eine Höhle mit hunderten von 15.000 bis 20.000 Jahre alten Malereien konnte ich mir auch nicht entgehen lassen (leider war Fotografieren verboten und die Dame hat aufgepasst wie ein Fuchs). 5 magische Sterne für diese Gegend.
Zur rauen Gegend und Stille passen allerdings auch die Menschen. Sobald man sich als Ausländer outet, verschwindet das Lächeln und selbst der Kauf eines Brotes wird kompliziert. Ich habs wirklich auf Französchisch probiert (denn Englisch geht gar nicht) aber ich hab das Gefühl, sie wollten einfach nicht verstehen. Dafür gibts ein paar dicke Antisterne.
Daher waren es auch sehr schweigsame und gedankenversunkene Tage (was ich allerdings auch sehr genoßen habe).
Ausnahmen gibt es aber immer und die netten älteren Herrschaften der Farm Fourmet und die Leute des buddhistischen Zentrums in Tursak waren echt grandios.
Mehr Sterne, als ich je vergeben könnte, vergibt hier übrigens der nächtliche Himmel.
Über einen Abstecher nach Toulouse, gehts jetzt aber wieder Richtung Süden. Eigentlich wollte ich noch ein paar Tage länger in Toulouse bleiben aber, obwohl es eine wirklich schöne Stadt voller Leben ist, war mir nach all der Ruhe der ganze Verkehrslärm einfach eine Nummer zu viel. Daher ging es heute kurzerhand weiter. Auch davon hier noch ein paar Schnappschüsse.
So, jetzt aber genug. Nächstes Ziel Carcassone. Die nächsten Berge sind auch schon am Horizont zu sehen.
..ist eigentlich fast nicht zu spüren. Eigentlich immer nur ein Küstenort nach dem anderen und dazwischen ein paar Serpentinen.
Auf Genua, Monaco und Niza konnte ich daher auch gut verzichten und hab mich erst einmal in den Nationalpark um den Verdon verdrückt. Die Provence sieht übrigens so aus, wie auf den üblichen Postkartenfotos. Pinien, Oliven und jede Menge Lavendel, nur das der auf den Bildern immer blüht. Dafür gibt es um die Jahreszeit in der Gegend kaum Touristen. Alles ist ruhig, die meisten Geschäfte haben geschlossen und weil auch alle Campingplätze erst in der Saison öffnen, hat es scheinbar auch keinen gestört, dass ich mit Gustav mitten im Ort kampiert habe.
Was scheinbar echt gut geht, ist paragliden. Ich bekomm langsam echt Lust, es auch mal auszuprobieren.
Hier ein paar Bilder von den letzten Tagen in Moustiers Ste-Marie, 600 Einwohner, ein Kloster, ein eigener Wasserfall und eine spitzen Aussicht vom Berg mit Rampe zum Gleitschirm fliegen…echt gediegen!
PS: Und natürlich Oliven und Lavendel nicht zu vergessen!
…waren wohl doch eher spärlich gesäht.
Okay, der schiefe Turm selbstverständlich. Ja er ist schief, allerdings wäre er ohne die japanischen Touristen und ihre albernen Verrenkungen nur halb so spektakulär. Irgendjemand muss wohl in den japanischen Reiseführer geschrieben haben, dass es Glück bringt, das Ding zu stützen. Vielleicht ist es aber auch bloss eines dieser Potenzrituale (so müssten wenigstens keine Wale, Nashörner oder Tiger dran glauben).

Sonst ist Pisa eher ruhig, ähnelt in den kleinen Gassen und den alten Fassaden den anderen Städten und war leider, wärend der Tage die ich da war, sehr verregnet.
Die Graffitis waren vielleicht etwas stärker vertreten und der linke Touch der Gegend ist nicht zu übersehen.
Die Capoeiristas um Medusa von FICA Pisa waren für mich das weit größerer Ereignis. Wirklich ein bunter und verdammt netter Haufen! Sehr schönes Training und glücklicherweise war die monatliche Roda auch gerade am letzten Wochenende.
Ein Paar nette kleine Kneipen konnte ich so auch gleich noch kennen lernen, die ich ohne die Capos sicher nicht gefunden hätte.
Gracie Mille FICA Pisa
Gestern gings dann weiter Richtung Küste und so aus dem Regen in die ersten Sonnenstrahlen.
Mitten in den Bergen an der Küste liegt das Gebiet der 5 Terre, eine Ansammlung von kleinen Dörfern von den Berggipfeln bis zum Meer runter. Hier hat sogar die UNESCO mal wieder die Hand drauf. Es hat eine Weile gedauert, um hinzukommen, denn der Winter hat hier noch einmal zugeschlagen. Gustav hat auf den ungeräumten Serpentinen ziemlich gekämpft und die Nacht war ordentlich kalt aber es hat sich gelohnt.
Die Gegend ist irre schön.
Jetzt bin ich in Rapallo, einem etwas touristischem Ort an der Küste. Der Schnee ist wieder weg und die Palmen dafür um so präsenter.
Bis Genua will ich allerdings heut noch.
Axé
…werden wohl nicht die besten Freunde.
Damit gleich mal ein Tipp an alle, die je Florenz besuchen möchten. Mit dem Auto in Florenz unterwegs zu sein, ist eine Katastrophe. An die lebensmüden scooterfahrer hab ich mich ja langsam gewöhnt. Ich rechne eigentlich nur noch damit, dass einer versucht, unter Gustav durchzusliden. Ich habe auch überlegt, mir einen Aufkleber eines zermatschten scooters an die Heckscheibe zu kleben und zur Abschreckung eine Abschussliste daneben zu führen.
Dass das Hupen hier zum guten Ton gehört, hab ich auch begriffen (und gelernt zu ignorieren). Dass aber wirklich in der ganzen Stadt nur Parken für Anwohner und gebührenpflichtiges Parken möglich ist und es Stunden dauert, um selbst einen gebührenpflichtigen Parkplatz zu finden, hat echt genervt. Als ich dann endlich Glück hatte, hat mich Nachts um 3:00 Uhr die Kehrmaschine geweckt, weil ich ausgerechnet einen erwischt hatte, in dem zwischen 2:00 und 6:00 Uhr wegen der Straßenreinigung wieder Parkverbot war. Ich hab sie aber erfolgreich ignoriert und bin zum Glück vom Ticket verschont geblieben.
Zu Fuß ist Florenz aber echt wunderschön und definitiv den Besuch wert. Allerding ist es fest in touristischer Hand -logisch, ist ja Florenz- und dadurch etwas weniger entspannt (Ungefähr wie die Altstadt von Dresden an einem schönen Sommertag).
Hier mal wieder ein paar Fotos.
Von Florenz gings dann Richtung Pisa bzw. besser nach St. Giuliano Terme kurz vor den Toren zu Pisa, um nicht in die gleiche Fahrfalle ( 😉 ) zu tappen, wie in Florenz. Auf Empfehlung von Michele, einem netten Typen aus der Pizzeria um die Ecke, hab ich noch einen Tag eingeschoben und mir auch Lucca angesehen.
Sehr nettes Stückchen Erde. ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt oder am Nieselregen aber in Lucca gibts scheinbar keine Touries.
Die Liste an Konzertankündigungen für den Sommer allerdings, war nicht von schlechten Eltern: Lou Reed, The Killers, Diana Krall, Leonhard Cohen etc. alles im Juli…Rispetto.
Jetzt bin ich in Pisa angekommen und hab mich am Abend mit den Capos verabredet. Ich glaub, ich werde das Wochenende über hierbleiben.
Also bis später!
…ist nun bis zum nächsten Winter hoffentlich entgültig verschwunden. Das es hier noch kalt sein kann, hab ich mir zwar denken können aber mit 10 bis 15 cm Neuschnee in Bologna über Nacht hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Glücklicherweise war es nur ein kurzes Vergnügen.