Upgrade 2021

Ja, wir sind noch da. Auch wenn wir uns etwas rar gemacht haben. Und ich kann euch auch gleich zu Anfang versichern, dass wir immer noch fleißig sind und uns beim besten Willen nicht langweilig geworden ist.

Wie immer nach unseren längeren Pausen, werde ich versuchen, hier etwas aufzuholen. Wir haben heute ungefähr 35°C und ich habe sowieso keine Lust, bei den Temperaturen rauszugehen.

Also bringen wir Euch mal auf den neuesten Stand.

  1. In unserem letzten Eintrag ZUM BAU hatten wir ja schon angesprochen, dass es jetzt an den Innenausbau geht.

Leider ging alles weit langsamer vonstatten als ursprünglich gedacht. Allerdings haben wir nun ein Schlafzimmer und das Kinderzimmer ist so gut wie fertig. Da beides im neuen Obergeschoß liegt, gibt es jetzt anstelle der Aluleiter auch eine Treppe.

Die Treppe haben wir aus Kastanienholz gezimmert, welches wir im vergangenen Jahr bestellt und hier im Haus getrocknet hatten. Wir konnten unseren Tischlerfreund Miguel dazu überreden, uns bei dem Hauptteil zu helfen. So habe ich einen erstklassigen Kurs Berechnen von Stufen und im Fräsen bekommen. In die erste Stufe habe ich zum Verbinden zweier Bretter ein wenig des Grenadill-Holzes verwendet, welches ich gelegentlich für die Messer verwende. Das Geländer ist aus einer kleinen Eiche gemacht. Es ist noch nicht ganz fertig. Einige Streben aus Lorbeerholz sind noch nicht eingebaut.

In den Zimmern hatten wir ursprünglich einen Lehmputz vorgesehen. Um ein wenig Zeit zu sparen, hatten wir diesen ausnahmsweise nicht selbst zubereitet, sondern luxuriös eingekauft. mit dem Ergebnis, dass dieser beim besten Willen nicht halten wollte und wir ihn aufwendig mit Staubschutz (Brille, Maske etc.) wieder herunterholen mussten. Darüber könnte ich jetzt wohl einige Seiten vollschreiben.

Ich kürze es mal ab: Streiterei mit dem Hersteller – Baustoffprüflabor – Anwalt – Sachverständiger – evtl. Gerichtsprozess.

FINGER WEG VON NATURCLAY!!

Jetzt haben wir einen normalen Kalkputz auf den Wänden und hoffen, dass wir das Geld für den angeblichen Lehmputz (der laut Labor fast keinen Lehm enthält) zurückbekommen.

Die Wärmekammer im zweiten Zimmer ist eine Erweiterung unseres Lehmofens. Für den Schornstein mussten wir das neue Dach durchbrechen. Zum Glück haben wir dafür einen Helfer in unserem Umfeld gefunden, der sich damit auskennt, denn damit habe ich mich wirklich schwergetan.

2. Was unser KUNSTHANDWERK anbetrifft, so haben wir neben den bisherigen auch ein paar neue schöne Sachen.

Ama hat einen Weg gefunden, um ihre Illustrationen zu vermarkten. Neben den Promotionen für Events oder Lokalen gibt es Ihre Grafiken jetzt auf Tassen, Pins, Beuteln, Kühlschrankmagneten oder Flaschenöffnern.

Was meine Holzarbeiten anbetrifft, habe ich mein Sortiment um Taschenmesser und Schneidbretter erweitert.

Solltet Ihr mehr sehen wollen, müsst Ihr unbedingt auf unserer Webseite zu den Holz- und Lederarbeiten vorbeischauen: www.ixtlanwoodcraft.de oder euch auf Instagram mit uns verbinden.

Erhältlich sind unsere Sachen auf ETSY, auf Klingenhaus.de, im Rarehouse in Köln Frechen, seit letzter Woche im Kunsthandwerksshop von Pajarillos in Villamiel (ES), bei uns am Marktstand und natürlich, wenn ihr uns einfach eine Mail schreibt.

3. So – last but not least- auch noch das sicher von einigen von euch erwartete Upgrade zu den Oliven.

Ja, wir haben dieses Jahr einiges an Oliven an den Bäumen und ja, wir werden uns große Mühe geben, auch dieses Jahr „das beste Olivenöl der Welt 😉 “ zu produzieren. Dazu halten wir euch auch in den kommenden Wochen auf dem Laufenden.

Wir hoffen, ihr seid nicht gelangweilt, erschlagen oder was auch immer von unseren Neuigkeiten. Wie immer, freuen wir uns natürlich auf Eure Mails und Kommentare.

Bis dahin alles Gute und bleibt gesund!

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So klein

Da sind sie nun. Millionen von Blüten über den ganzen Hain. Der Himmel ist blau und die Temperaturen reißen schon die 25grad Marke. Es gibt schon die ersten Stimmen, die jammern, dass es nicht genug regnet, aber alle sind sich einig, dass es für die Oliven im Moment so am besten ist. Nachdem ich die letzten Wochen für eine größere Messerserie in der Werkstatt verbracht habe, wird es jetzt auch Zeit, endlich dass Gras zu mähen. Wird wohl 2 Wochen dauern , bis ich da durch bin.

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Kurz vor der Blüte

Noch ein paar Tage Sonne und die Oliven blühen. Wir drücken die Daumen, dass es ein gutes Jahr wird.

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Sieht man denn Hund nicht mehr im Gras…

…ist Zeit zu mähen (alte Bauernregel). Ich glaube, die Schafe vom Nachbarn alleine werden dass nicht alles schaffen, ohne Bauchschmerzen zu bekommen.

Kein Wunder bei dem Regen.

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Määähhh

Unser Nachbar hat uns seine Rasenmäher geborgt .quid pro quo. Kurzes Gras gegen volle Mägen.

Bis bald

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Nix mit Schnee

So viele haben bei den Nachrichten vom Schneechaos in Madrid an uns gedacht.

Es war zwar sehr kalt die letzten Tage aber Schnee hatten wir keinen. Dafür hat uns das kalte Wetter aber zwei super Helfer zugeweht, die auf ihrer Reise nicht mit solchem Wetter gerechnet haben.

Merci beaucoup Camille & Marius und danke auch an das Wetter

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Jedem Baum das Seine

Endlich mal raus aus der Werkstatt. Da ist so ein Baumschnittkurs bei Sonnenschein genau das Richtige. Es ist tatsächlich der dritte Kurs, an dem ich teilnehme, diverse Bücher dazu habe ich auch gelesen.

Ergebnis: dennoch wieder so viel Neues. Das Thema ist einfach unersättlich.

Ich hoffe, ich kann mir zumindest einen Teil davon merken.

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4 Wände, ein Dach und ne Rinne…

…und dass hat nun den ganzen Sommer gedauert. Diese kleine Galerie sind wir euch bisher noch schuldig geblieben.

Innen fehlt noch allerhand. Der Putz, die Treppe, Kabel etc.. Doch wir haben ein Dach, welches dicht ist und Wände mit Fenstern, die Licht rein und die Wintertemperaturen draußen lassen. Für die nächsten Wochen wird es daher sicher erst einmal so bleiben. Schließlich muss das Geld nicht nur dafür auch erst einmal verdient werden.

Das dies bei Corona und Co. nicht ganz leicht ist, brauchen wir euch sicher nicht zu erzählen.

Bei der Gelegenheit. Falls ihr noch ein Weihnachtsgeschenk sucht….

…vielleicht ein schönes Küchenmesser?

Schaut mal in unseren ETSY-Shop: www.ixtlanwoodcraft.etsy.com

oder direkt auf unsere Seite: http://ixtlanwoodcraft.de/aktuelles/

Bis dahin, bleibt Gesund und passt auf euch auf!!

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Schönes Samhain

Lasst euch nicht entgeistert!

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Von innen nach außen

Ihr wisst ja, wenn wir lange nichts schreiben, gibt es einfach so viele Dinge, die uns vom Rechner fernhalten. Entweder die Oliven und Obstbäume wollen ihre Aufmerksamkeit oder es gibt einen Stapel Messer, die gemacht werden wollen. Und nicht ganz nebenbei ist da ja noch unsere Baustelle. Das vorab erst einmal als Entschuldigung, für die lange Pause.

Der Olivenhain bekommt einen Extraeintrag in den nächsten Wochen und was die Messer anbetrifft, gibt es auch einiges Neues. Die neuen Messer findet ihr aber, wenn ihr unsere Messerseite besucht oder uns seid neuem auf Instagram einen Besuch abstattet.

Mir kribbelt es aber schon seit Tagen, um nicht zu sagen Wochen, in den Fingern und die Fotos dazu sammeln sich auf der Kamera. Daher wollen wir euch die letzten drei oder vier Monate unserer Machenschaften beim Hausbau nicht mehr länger vorenthalten.

Schließlich haben wir nun endlich das alte Dach „weggesprengt“ und sind mit unserem Neubau aus der Scheune heraus gewachsen. Es hat einiges an Muskel- und Hirnmasse gekostet, die Ziegel und Balken nach oben zu bekommen. Ich bin wirklich stolz darauf, dass wir auch hierbei unserer Linie treu bleiben konnten. Wir haben von den alten Scheunenwänden so viel stehen lassen, wie wir uns trauen. Der Zustand war leider  wirklich „nicht tragbar“. Die Innenwände und geänderten Außenwände haben wir mit aus Ton gebrannten Hochlochziegeln aufgebaut.  Da das Dach ab jetzt von den Innenwänden getragen wird, sind diese dementsprechend etwas stärker gewählt. Zum Glück kosten die Ziegel hier in Spanien einen Bruchteil von dem, was man in Deutschland zahlt.

Die Balken sind allesamt aus Kastanienholz. Das ist das Holz, was hier auch wächst. Lediglich zwei der 9 Hauptbalken mussten wir neu kaufen. Die anderen sind aus den umliegenden Dörfern „recycelt“. Zwei der Balken waren scheinbar schon in 2 Häusern vorher verbaut und sind schwer und hart wie Stein. Sie haben sicher schon ihre 300 bis 400 Jahre auf dem Buckel. Die anderen 5 sind aus einer alten Apotheke und einem weiteren Haus in unserem Dorf bei der Sanierung ausgebaut worden. Auch diese haben sicher eine Geschichte von ein paar Hundert Jahren, sind aber top in Ordnung.

Nachdem wir die obere Schicht abgehobelt haben, sehen sie nun wieder schöner aus als neu. Die Querbalken für die Fußböden und das Dach haben wir auf zwei Seiten abgesägt bekommen. Im Gegensatz zu rechteckigen Balken behalten diese eine Teil ihrer natürlichen Form und sind deutlich günstiger in der Anschaffung. Allerdings ist noch einiges an Arbeit nötig, um diese von der Rinde und unschönen Stellen zu befreien.

Bei den Fenstern hatten wir wieder großes Glück und haben die gleichen Holzfenster mit Thermoglas bekommen, die wir auch schon bei der ersten Fenstersuche gefunden haben. Sie sind aus zweiter Hand und stammen sicher alle aus demselben Haus. Ich habe noch nicht herausgefunden, aus welchem Holz die Rahmen sind. Es ist extrem hart und sehr dunkel. Eventuell Tropenholz? Sie haben scheinbar die letzten drei Jahre im Lager des Händlers gestanden, der uns auch damals die Fenster verkauft hat. Da er sie nun loswerden wollte, hat er sie uns fast geschenkt. Ein bisschen putzen, ein paar Nägel raus, ein paar Stunden puzzeln, welcher Rahmen zu welchem Flügel gehört und etwas Farbe und Silikon. Fast wie neu.

Im Moment sind wir dabei, das Dach zu schließen. Von innen kommen Paneele, als Isolierung recycelte Baumwolle und von oben Kastanienbretter. Dann Dampfbremse, Dachlatten und Dachziegel. Wird wohl noch etwas dauern.

Bis dahin erst einmal die jetzigen Fotos.

Bis bald Ama, Alana, Silvan und Jan

 

 

 

 

 

 

 

 

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