Uff…

Soviel zu den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel. Eigentlich wollten wir Euch ja häufiger auf dem Laufen halten und jetzt hat sich wieder Stoff für 3 Einträge angehäuft.

Na hoffentlich habt Ihr einen Moment Zeit. Falls ja, lehnt Euch zurück und lasst Euch berieseln. Ich fange mal beim einfachsten Teil an.

 Das Wetter

Ende des Jahres waren unsere Stauseen kurz vor dem Austrocknen und wir waren ziemlich nervös, was das kommende Jahr anbetrifft. Anfang 2018 kam dann endlich der Regen. Erst haben die Regenfälle die Lage entspannt und dann haben sie alle Rekorde gebrochen. Innerhalb von 6 Wochen waren alle Seen und Flüsse wieder bis zum Anschlag gefüllt. Der Olivenhain wurde zwischenzeitlich zum Sumpfgebiet und unsere Scheune war voll von Eimern, Töpfen und abgesägte Plasteflaschen als Tropfenfänger. Unser Haus jedoch blieb trocken und der Ofen sorgte für die entsprechende Wärme und Gemütlichkeit. So sei es also allen Pflanzen und Fischen gegönnt.

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Dennoch geht so viel Regen irgendwann aufs Gemüt. Denn was macht man eigentlich in Spanien auf dem Land, wenn es Tag für Tag wie aus Eimern schüttet? Am Ende das Gleiche, wie in Deutschland. Lesen, Kochen, Kuchen backen und Brettspiele spielen. Eigentlich wollten wir ja die Olivenbäume beschneiden. Wie alle Obstbäume auch, mögen die es aber gar nicht, wenn es zu nass ist und an ihnen rumgeschnitten wird.

Wir hatten auch wieder ein paar fleißige Helfer zu Besuch. Eszter und Martin, mussten sich also mit uns erst einmal in Geduld üben und haben Ihre erste Woche bei uns vor dem Ofen zugebracht.

Aber es kann ja nicht immer regnen und am Ende haben wir dank der beiden doch geschafft, was wir schaffen wollten. Die Hälfte der Olivenbäume und alle Obstbäume haben den Winterschnitt bekommen. Nur die Hälfte der Olivenbäume, denn wir wollen ja auch  dieses Jahr Oliven ernten.

Für alle, die es interessiert, das Workaway-Netzwerk ist wirklich super und hier findet Ihr uns: https://www.workaway.info/879351742895-en.html

Auch Sebastian, der mir eigentlich helfen wollte, bei Sonnenschein ein paar gute Fotos von meinen Schnitzereien zu machen,  musste fast seine ganze Zeit hier in eher irischen Verhältnissen verbringen. Die Bilder sind trotz Regen erstklassig geworden. Danke für die tolle Arbeit!!

Einige Fotos seht Ihr hier, den Großteil könnt Ihr Euch aber auf meiner neuen Webseite ansehen und dass wäre der Übergang zum nächsten Thema.

 

Ich bin selbstständig

Seit März bin ich selbstständiger Holzgestalter. Das neue Label heißt IXTLAN WOODCRAFT.

Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt, schaut doch mal auf die neue Seite.

www.IXTLANwoodcraft.de

Danke an alle, die mir mit Rat und Tat bei der Vorbereitung und dem Start geholfen haben.

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Neben der Holzgestaltung gilt es auch weiterhin:

Unser Landleben gestalten

Schließlich ist Frühling und das Wetter ist, wie es sich für einen spanischen Frühling gehört. Sonne, Tagestemperaturen bis zu 25 Grad, alles blüht und dort, wo die Blüten bereits abgefallen sind, lassen kleine Kirschen, Pflaumen, Äpfel und Birnen auf ein fruchtvolles Jahr hoffen.

Der Garten ist vorbereitet und bestückt mit Tomaten, Salat und allem, was dazu gehört.  Wir mussten ihn sogar einzäunen, denn unsere kleine Farm ist größer geworden. Alicia heißt sie, unsere kleine Ziege. Eigentlich wollten wir ja keine Ziege, denn Ziegen sind bekanntlich nicht zu stoppen, wenn es um das Anknabbern von die Pflanzen geht. Nun haben wir sie aber im Wald gefunden, der Ziegenhirte wollte sie nicht und so kam eins aufs andere. Da müssen wir uns sicherlich auf einiges gefasst machen aber mit unseren Hunden versteht sie sich schon einmal blendend.

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Auch im und um das Haus gibt es wieder ein paar Neuigkeiten. Die Trockentoilette hat endlich neue Wände bekommen, unser Vordach konnten wir nach einigen Monaten einweihen und ich hatte auch etwas Zeit ein paar Möbel zu fertigen.

 

Zeit zum Feiern und Erkunden

Die besten Gründe, um mal zu stoppen, sind Besucher. Daher danke an Anja und  Klara, Anne und Bernd, Maria-Jose, Jose, Sebastian, Christiane, Nora und Artur für die schönen Tage. Die traditionellen Feste hier im Dorf sind auch eine Sache für sich. Ab hier lasse ich aber einfach die Fotos sprechen.

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Frohe Ostern /Feliz Pascua!

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feliz y próspero 2018/ Gesundes, frohes und großartiges 2018…

…, einen guten Flug ins neue Jahr und herzlichen Dank an Euch alle für Eure Unterstützung. Wir schulden Euch mal wieder viele Fotos der letzten Monate. Die Olivenernte, das Vordach, die neue beheizte Badewanne und einige Exkursionen.

Daher noch zum Ende des Jahres ein Feuerwerk aus Impressionen der letzten 2 1/2 Monate.

Für das kommende Jahr nehmen wir uns vor mehr zu schreiben!

Disfrutad mucho de estas últimas horas de 2017. Nosotros estamos felices. Ya disfrutamos de todos los avances en la obra. Hemos recibido increibles visitas de amigos y familia, y conocido personas preciosas que han venido a ayudarnos.

Os dejamos una cascada de fotos de los últimos dos meses y medio.

Un fuerte abrazo….y buen comienzo de ciclo.

 

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Die Bewohner im Olivenhain /L@s habitantes del olivar

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Es gibt immer etwas zu entdecken, wenn man so durch den Hain streift. Gerade im Moment sind wir ja mitten in der Vorbereitung der Bäume für die Ernte. Da schaut man ohnehin etwas genauer hin.

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Andere Länder, andere Schulen

Silvan ist jetzt Schulkind. Mit drei Jahren. Das klingt schon etwas eigenartig. In Deutschland kommt man schließlich mit drei erst einmal in den Kindergarten. Als im vergangenen Jahr alle davon gesprochen haben, dass die Kinder hier mit diesem Alter in die Schule kommen, war ich schon etwas erschrocken.

Beim genauen Hinsehen sind die Unterschiede aber gar nicht so groß. Die Kinder ab drei sind hier mit den Kindern der Grundschule in einem Gebäude. Sie haben auch die gleichen Pausen und die gleichen Zeiten (von 9 bis 14 Uhr) wie die Älteren. Zudem sind auch die kleinen Altersklassen zusammengelegt und so werden die 8 drei- bis-vierjährigen Zwerge von einer Lehrerin/Erzieherin schon ein wenig „vorgeschult“.

Der Lernstoff dieses Jahr besteht aus den Themen „Olympische Spiele“ und „Wasser“. Ringsrum wird jede Menge gebastelt, gemalt und gespielt. Bis zur Grundschule, wurde uns gesagt, geht es allerdings schon in Richtung des Alphabet. Ob dies nun wirklich schon notwendig ist….

Diese Art Vorschule ist zwar nicht Pflicht aber viele Alternativen gibt es leider auch nicht. Also entweder Vorschule oder zu Hause spielen. Es scheint auch so zu sein, das später auf diesem Wissen aufgebaut wird. Zumindest ist hier auf dem Lande alles etwas überschaubarer, die Lehrer, die Kinder, die Eltern der Kinder. Es ist nur schade, dass es so eine schicke Naturschule wie in Dresden hier leider nicht gibt.

Damit die Schule in Dresden weiter bestehen bleibt, hier noch eine große Bitte vom Axel und natürlich auch von uns um Eure Unterstützung mit Eurer Unterschrift:

https://www.openpetition.de/petition/statistik/petition-fuer-die-ermoeglichung-eines-weiterbetriebes-der-natur-und-umweltschule-dresden

 

Viele Grüße und Danke!!

Nachtrag 23.09.: Das ist einfach zu witzig! Saudi-Arabisches Schulbuch zeigt Meister Yoda bei der Unterzeichnung der Charta der UN.

 

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Aus einer Baustelle wird ein Haus / De una obra a una casa.

Es geht voran. Endlich ist der Moment gekommen, an dem wir etwas mehr ans Einrichten denken können. Nachdem wir mit Lehm und Flaschen die Lücken geschlossen haben hat Ama das Verputzen der Innenwände übernommen. Die Flaschenfenster sind geputzt und die Sonne kann mit Ihrem Spiel beginnen. Dank der Lehmwände sind die etwas nervigen Hitzewellen der letzten Wochen gut zu ertragen. In den letzten zwei Tagen haben wir nun auch endlich ein Bett für uns gebaut. So schön, wie es auch ist, in Gustav zu schlafen, ist es aber auch wirklich ein Luxus ein wirkliches Bett zu haben, was nicht vor jeder Reise zusammen geklappt werden muss. Danke an alle, die uns mal wieder so fleißig geholfen haben.

Vamos avanzando! Por fín ha llegado el momento de relajarnos un poco y disfrutar de tajos más creativos. La estufa de inercia ya tiene su última piel. La cocina y zona de estar tienen sus revocos (cal grasa/arcilla amarilla y arcilla roja respectivamente) y hemos disfrutado del cambio de temperatura. Las ventanas y botellas están colocadas, limpias y el sol y sus luces juegan dentro la casa. En los últimos días hemos construido también la cama. Tan bonita como la de Gustav, pero con la ventaja de que no tenemos que plegarla cada vez que nos movemos a algún sitio. Mil gracias a tod@s los que nos habeis ayudado con vuestras manos y vuestra energía. Hoy porfín dormimos en CASA.

Rings um uns herum zeigt sich der spanische Sommer von seinen guten und schlechten Seiten. Die Birnen, Äpfel und Trauben sind schon fast reif und die Dörfer feiern eines nach dem anderen ihr Sommerfest. Einzig die ständigen Waldbrände sind eine nerven aufreibende Angelegenheit. Zwar ist es hier nicht so viel wie im Moment in Portugal jedoch sind auch hier in der Sierra wöchentlich neue Brände am lodern. Respekt vor den Feuerwehrmännern und -frauen, die hier im Dauereinsatz mit Bulldozern und Hubschraubern einen Brand nach dem anderen löschen!

El verano está presente con toda su fuerza. Las olas de calor. Las peras, manzanas, uvas y moras esperando en cada rincón ha ser recogidas. Las fiestas de todos los pueblos de la Sierra. Y desgraciadamente los incendios. No hemos llegado al punto que sufre Portugal pero aquí cada semana hay mínimo un fuego. Tras el desastre de 2015, se ha generado una red de apoyo entre los vecin@s muy bonita y no te sientes sol@ en las noches que hay que quedarse despiert@ pendiente de si el viento cambia. Gracias a tod@s los bomber@s y voluntarios que trabajan sin descanso. Esta zona tan verde y llena de agua tiene que resistir.

Salud y un saludo!!

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Erntehelfer gesucht!

Die Oliven wachsen und gedeihen und die kommende Olivenernte ist nicht mehr weit entfernt.

Im vergangenen Jahr  haben wir versucht, weitestgehend auszutesten, welche Möglichkeiten uns die Olivenbäume bieten. Wir haben uns mit den verschiedenen Erntemethoden vertraut gemacht und die Oliven zu verschiedenen Händlern der Gegend gebracht, um zu lernen, wolang der Hase hier läuft. Ungefähr die Hälfte der Ernte haben wir dann auch zu unserem Öl pressen lassen. Im Laufe des Olivenjahres haben wir auch schon ein paar Dinge gelernt. Zum Beispiel, dass die Manzanilla Caserena (unsere Olivensorte) eine der qualitativ hochwertigsten Sorten der Welt ist. So wurden unsere Oliven absurderweise von den Händlern zum Teil nach Italien weiterverkauft. Sie hat jedoch weit weniger Ölgehalt (ca. 10 %), als die Hochleistungssorten im Süden des Landes und wird daher vorrangig zum Einlegen verwendet. Für viele der Bauern lohnt sich also eine eigene Weiterverarbeitung nicht. Von den Ölmühlen jedoch, wird es als Gourmetöl in alle Welt verkauft.

Wir wurden von einigen von Euch gefragt, warum das Öl in den Supermärkten nicht einmal annähernd an den Geschmack des Öles kommt, was wir Euch mitgebracht haben. Beim Recherchieren haben wir dann herausgefunden, dass diese Öle (auch die extrenativen) zum Teil aus bis zu 90 % raffinerierten Ölen besteht und nur etwas kalt gepresstes Olivenöl enthalten (um ein wenig des ursprünglichen Geschmacks zu erhalten).

Dieses Jahr wollen wir alle Oliven unserer 300 Bäume zu unserem Öl verarbeiten. Um ein frisches Öl zu bekommen, müssen wir dazu aber innerhalb von 2 Tagen mindestens die 1000 kg ernten, die die Mühlen als Mindestmenge für „Fremdpresser“ akzeptieren. Wir rechnen mit ungefähr 3000 kg, die wir dieses Jahr von den Bäumen rütteln können.

Da dies ein ziemlich großer Aufwand ist, suchen wir dringend Mitte bis Ende Oktober Freiwillige, die uns für 3 Mahlzeiten am Tag und einen Schlafplatz helfen möchten. Auch in den Wochen bis dahin ist jede Hilfe willkommen, um die Bäume auf die Ernte vorzubereiten.

Die ersten Vorbestellungen für unseren Öljahrgang sind übrigens schon eingegangen. Da wir im vergangenen Jahr nicht einmal annähernd so viel Öl hatten, wie wir gebraucht hätten, lasst uns bitte rechtzeitig wissen, wie viel wir Euch mitbringen sollen. Wer zu spät kommt, muss bis nächstes Jahr warten.

Wir freuen uns auf Eure Mails!

 

Ama, Silvan & Jan

 

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